Juni 16, 2025 Juli Széchenyi-Smythe

Živa Ploj Peršuh dirigiert im Wiener Musikverein

Die Dirigentin Živa Ploj Peršuh wird am 15. Juni erstmals im renommierten Musikverein auftreten.

Die Einladung erhielt sie bereits vor fast drei Jahren. Nun tritt sie mit ausgewählten Werken von Salieri, Mozart und dem zeitgenössischen Komponisten Tomáš Ille in eine Reihe mit großen Namen. Auch Riccardo Muti dirigierte im selben Konzertzyklus.  

Das prestigeträchtige Konzerthaus Musikverein gilt als einer der glanzvollsten Orte der klassischen Musik. Brahms, Mahler und Strauss haben hier gewirkt. Am 15. Juni 2025 steht im Rahmen des Salieri 250 Zyklus zum ersten Mal auf der Bühne auch die slowenische Dirigentin Živa Ploj Peršuh. 

Es handelt sich um ein bedeutendes Debüt, das Jahrzehnte ihres international anerkannten künstlerischen Wirkens krönt. Riccardo Muti – eine Legende der weltweiten Dirigentenelite – dirigierte ebenfalls in diesem Zyklus. Die Aufnahme in ein solches Programm ist eine außergewöhnliche Anerkennung. 

Živa Ploj Peršuh erhielt die Einladung bereits vor fast drei Jahren – von der künstlerischen Leitung des Konzertzyklus, dem Wiener Konzertverein, die im Frühjahr 2022 Ljubljana besuchte. Ihr Eindruck vom Slowenischen Jugendorchester, von der Energie der Konzerte und der künstlerischen Vision der Dirigentin führte zu einer Zusammenarbeit, die nun im Wiener Debüt gipfelt. 

Ein Programm, das Epochen verbindet 

Als Solist wird Sebastian Breit, Solo-Oboist der Wiener Philharmoniker, auftreten. Das Programm vereint klassische Werke von Antonio Salieri, W. A. Mozart und F. X. Süssmayer mit einer zeitgenössischen Uraufführung des tschechischen Komponisten Tomáš Ille, der das Werk eigens für diesen Anlass komponierte. 

Diese Dramaturgie spiegelt die künstlerische Philosophie der Dirigentin wider: Respekt vor der Tradition bei gleichzeitig notwendiger Verbindung zur Gegenwart und zur modernen Kreativität. 

 

Die slowenische Dirigentin Živa Ploj Peršuh auf der Wiener Bühne 

Das Ensemble, das unter ihrer Leitung im Goldenen Saal auftritt, besteht aus erstklassigen Musikerinnen und Musikern des internationalen Orchesters, das unter der Schirmherrschaft des Wiener Konzertvereins agiert – einer Vereinigung, die sich der Pflege und Weiterentwicklung der Wiener Konzertkultur verschrieben hat. 

Für Živa Ploj Peršuh ist dies der erste Auftritt im Musikverein, gleichzeitig jedoch die Fortsetzung ihres langjährigen Engagements für die Verbindung von Kunst und Bildung, für die Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen und für die Suche nach neuen musikalischen Bedeutungen durch das Dirigieren. 

 

Eine Brücke zwischen Wien und Ljubljana 

Ihr Dirigierjahr setzt sich auch im August fort – mit dem Projekt Peace Child, leitet sie gemeinsam mit ART BSA, dem Slowenischen Jugendorchester und POK25 (Sommer Orchester Camp 2025) im Rahmen der globalen Initiative SIT DOWN. Nach der Sommerpremiere in den Križanke im Rahmen des Ljubljana Festivalswird die Aufführung im Oktober auch im Wiener Konzerthauszu sehen sein – und so erneut eine symbolische Brücke zwischen zweier Musikmetropole schlagen.. 

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